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Maske im Museum von Sechin Fischrelief im Museum von Sechin Mumie im Museum von Sechin Museum von Sechin Parkendes Motocarro Krieger Krieger Huanchaco Am Strand von Huanchaco Huanchaco Schilfboote am Strand von Huanchaco Fischer auf Schilfboot Bus fährt von Huanchaco nach Trujillo Adobemauer in Chan Chan Nutrias (Biberratte) Ornament Verzierte Adobemauer Chan Chan 2. Bereich (dahinter 1. Bereich) Königsgrab Chan Chan zweiter Bereich mit Aussichtsturm See in Chan Chan Guide Palacio Tschudi Palacio Tschudi Chan Chan Museo Nackter Chimuhund Templo Arco Iris Für Trujillo typische Fenster Platz vor Justizpalast An der Plaza de Armas An der Plaza de Armas Kathedrale von Trujillo An der Plaza de Armas Häuserfront an der Plaza de Armas Denkmal auf der Plaza de Armas Busbahnhof in Chimbote Fahrplanänderung

 

    Peru 2002

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Perureise vom 29.03.2002 bis 01.05.2002 Teil II

Auf der Panamericana rasten die Busfahrer durch die Wüste immer am Meer entlang. Rastplatz in HuarmeyJede Kurve wurde mit Vollgas gefahren und vor der Bremse kommt grundsätzlich erst die Hupe. In der Ortschaft Huarmey wurde eine längere Pause gemacht. Direkt an den eingezäunten Bursterminal war ein Restaurant angeschlossen. Obwohl das Essen recht gut aussah, kauften wir nur Getränke und Obst. Um 15.15 Uhr erreichten wir dann Casma. Die Ortschaft liegt in einem Tal und sah aus wie eine große Oase. Mit einem Motocarro, das ist ein Motorrad mit einer überdachten doppelten Sitzbank, fuhren wir nach Sechin.


Sechin Eingang
Sechin Eingang

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Nach dem Besuch des Museums führte der Rundgang den Berg hoch und die ganze Ruine lag unter uns.

Die Ruinen von Sechin
Die Ruinen von Sechin

Gut, dass uns wenigstens außer der Schwüle der Wind treu wahr. Die der Chavin-Kultur zugerechneten Ruinen wurden etwa 1800 bis 1300 v. Chr. gebaut. Für uns waren eigentlich nur die Kampfszenen auf den gut erhaltenen Reliefs interessant.

Sechin Sechin
Sechin

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Wir hatten uns in Casma ein Hotel mit Swimmingpool geleistet (Hotel Farol, 90 Soles). Nach dieser Wanderung in der Hitze war eine kleine Abfrischung gerade recht. Bei unserem Abendspaziergang durch die Ortschaft fielen wir dann doch ganz schön auf, wir wurden aber nicht irgendwie belästigt. Mit Bier und Pescado Milanesa ließen wir den Tag ausklingen.

Fahrt nach Trujillo - Montag 01.04.2002


Wir hatten eine ruhige Nacht verbracht. Im Restaurant gab's Frühstück Americano für 9 Soles. Das Motocarro sollte uns zur Bushaltestelle bringen. Bei der vermeintlichen Bushaltestelle wurden unsere Rucksäcke sofort in einen uralten Amischlitten verfrachtet. Der Fahrer, Anni und ich saßen auf der Vorderbank. Zwei Frauen und zwei Männer saßen auf der Rückbank und schon donnerten wir auf der Panamericana Richtung Chimbote. Das waren unsere ersten Erfahrungen mit einem Colectivo. Nach einigen Kilometern musste der Fahrer tanken. Dazu musste er erst bei einigen Fahrgästen kassieren. Ich glaube er hat nur 5 Liter getankt. Wahrscheinlich wollte er nicht zuviel Verlust, in Form von verloren Benzin machen, falls der Karren stehen bleibt. Am Busterminal war er vorbeigefahren, wir hatten ihm auch nicht eindeutig gesagt, dass wir zum Busterminal wollten. Mitten im Markttreiben, das wir mit dem ganzen Gepäck auf alle Fälle vermeiden wollten, wurden wir nach Bezahlung des Fahrpreises von 8 Soles, abgesetzt.

Chimbote
Chimbote

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Wir fragten uns zur Bushaltestelle durch und ein Taxifahrer der gerade sein Taxi putzte, sagte, dass hier eine Haltestelle wäre. Wir wurden immer wieder von Taxifahrern angesprochen, die unbedingt ihr Geschäft machen wollten. Nachdem die Warterei doch ziemlich lange dauerte, wollten wir uns von einem Taxifahrer zum Terminal fahren lassen, weil dort das Weiterkommen schneller geht. Mein großer Rucksack war bereits verladen, als der vorherige Taxifahrer aufmerksam wurde. Eine heftige Diskussion hatte begonnen. Wir verstanden nicht viel, aber wahrscheinlich war es für die Peruaner unverständlich, 5 Soles für das Taxi zu bezahlen, wenn der Bus sowieso hier vorbeifährt. Als ich mich dann als Aleman vorstellte, der die Sprache nicht beherrscht, schüttelten uns alle die Hände und schimpften dann noch mehr auf den Taxifahrer, der uns abgeworben hatte. Beim Terminal wurden unser Rucksäcke dann aber schnell verfrachtet. Während der Fahrt war ein Film in englischer Sprache mit spanischen Untertiteln zu sehen. Mit einem Taxi fuhren wir nach

Der Strand von Huanchaco
Der Strand von Huanchaco


Huanchaco, ca. 20 km von Trujillo entfernt. Hier waren wir im Casa Suiza eingekehrt. Oskar, der Chef war sehr hilfsbereit.

Casa Suiza
Casa Suiza

In dieser Gegend fahren die Peruaner mit Schilfbooten zum Fischen. Auch Wellenreiter kann man sehen, obwohl das Wasser nicht gerade warm ist.

Wellenreiter
Wellenreiter

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Zum Abendessen gab's wieder Fisch. Die Köchin des AH...Gusto kocht nach eigener Aussage mit Liebe und das war auch zu merken. Der Inhaber von Casa Suizia heißt Oscar und war mir sehr behilflich, insbesonders beim Brennen meiner digitalen Fotos auf CD.

Das Wahrzeichen von Huanchaco
Das Wahrzeichen von Huanchaco

Besichtigung von Trujillo und Umgebung - Dienstag 02.04.2002

Ein Colectivo brachte uns für 2 Soles zur Abzweigung nach Chan Chan. Zu Fuß gingen wir die 800 m bis zum Eingang. Wir kauften eine Verbundkarte für 10 Soles pro Person. Diese galt für den Palast Tschudi, das Museum, den Regenbogentempel und Esmeralda. Letzteres besuchten wir nicht.

Eingang Chan Chan
Eingang Chan Chan

Für zusätzliche 20 Soles leisteten wir uns eine Führung. Das Chimu-Reich erstreckt sich über 25 qkm und enthält 9 Paläste. Nur der besterhaltene, der Tschudipalast war zu besichtigen. Die anderen Paläste sind noch mit Sand bedeckt oder wurden zerstört. Für die Restaurierung fehlt das Geld, obwohl die Anlage durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Der Tschudipalast hat nur einen Eingang und ist in drei Teile unterteilt. Im ersten Bereich wurden die religiösen Feste gefeiert,

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Im ersten Teil
Im ersten Teil

der zweite war der Wohnbereich und der dritte Bereich war der Friedhof. Friedhof

Uns wurde alles ausführlich erklärt. Im Museum war nur wenig Interessantes zu sehen, weil die meisten Schätze schon von Grabräubern gestohlen wurden.

Bei der Fahrt zum Regenbogentempel, wo eine Wand noch sehr gut erhalten ist, hatte unser Taxi eine Reifenpanne, aber der Fahrer hielt durch bis zum Eingang. Ob der Reifen noch zu gebrauchen ist, kann ich nicht sagen.


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In Trujillo ist die Plaza de Armas besonders sehenswert. Trujillo - Plaza de Armas

In der Mitte des Platzes befindet sich ein großes Freiheitsdenkmal und ringsum sind einige farbenprächtige Häuser.


Freiheitsdenkmal

Mit Annis Visa-Karte wollten wir bei der Banco del Credito Geld abheben. Zuerst wurde die Karte nicht ganz eingezogen, war dann aber auch für uns nicht mehr erreichbar. Mit einer Visitenkarte drückte ich sie nach innen. Sie wurde aber nicht akzeptiert. In der Bank Intercity haben wir dann Travellerschecks $200 in 672 Soles getauscht.


An Kinder haben wir zwei Spielzeugautos und einen Kugelschreiber verschenkt. Sie haben sich sehr gefreut.

In unserem Restaurant AH...Gusto gab's wieder Fisch und als Vorspeise Spaghetti.

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Fahrt von Huanchaco über Chimbote nach Huaraz

Am Mittwoch den 03.04.2002 fuhren wir mit dem Taxi um 11 Uhr von Huanchaco nach Trujillo zum Busbahnhof von El Sol. Der Taxifahrer verlangte 15 Soles, obwohl nur 5 Soles ausgemacht waren. Er sagte 5 Soles pro Person und 5 Soles für das Gepäck. Eine gute Rechnung, da müssen wir in Zukunft besser aufpassen. Vom Taxi konnten wir direkt in den Bus nach Chimbote umsteigen. Der Fahrpreis von 10 Soles für 2 Personen wurde im Bus kassiert. Dort hielten nacheinander zwei Peruaner ihre Reden. Der erste Redner hörte sich an wie ein Prediger und da wir bei dem Redeschwall kein Wort verstanden, merkten wir erst, als er Bonbons verteilte und dafür 1 Sole kassierte, dass es sich um einen "Billigen Jakob" handelt. Der zweite Marktschreier wollte dann Mandarinen verkaufen. Um 14 Uhr trafen wir in Chimbote ein und warteten dann 1 ½ Stunden bis der Schalter von Morenos geöffnet hatte.

Fahrplan am Schalter
Fahrplan am Schalter

Die Fahrt nach Huaraz durch den Canon del Pato kostete 23 Soles pro Person. Im Hostal San Antonio hatten wir für 70 Soles eine sichere "Absteige". Per E-Mail sandte ich Oscar die Telefonnummer von Morenos (35-3575), weil sich diese geändert hatte und auch in meinem Reiseführer nicht stimmte. In der Cevicheria "El Puerto" gab es guten Fisch. Als wir das Lokal in Richtung Meer verlassen wollten, wurden wir von einer Parkwächterin und der Wirtin, die uns nachgelaufen war, vor Räubern gewarnt.
Wir hätten bald verschlafen, waren aber dann doch rechtzeitig um 8 Uhr beim Busbahnhof. Altes Lied, es fehlte der Bus. Um 8.15 Uhr fuhr dann der Bus von der Firma Yungay durch Chimbote und sammelte die restlichen Fahrgäste auf. Wir hatten auf Schotterstraßen ca. 2 Stunden lang eine kahle Hochebene durchfahren, als der Bus plötzlich anhielt.

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Hochebene zwischen Chimbote und Huallanca
Hochebene zwischen Chimbote und Huallanca

Nach kurzer Zeit lagen der Busfahrer, der Busbegleiter und zwei junge Mitreisende unter dem Bus. Nach 20 Min. war der Schlauch repariert und wir konnten weiterfahren, allerdings war jetzt ein komisches Geräusch zu hören. Bald darauf blieb der Bus wieder stehen. Ein Teil vom Getriebe wurde vom Busfahrer ausgebaut. Mit einem entgegenkommenden Bus fuhr der Busbegleiter zur letzten Ortschaft zurück, um das Teil zu reparieren. Wie sich später herausstellte war er in Chimbote. Die Fahrt konnte erst bei völliger Dunkelheit fortgesetzt werden. Schlecht für uns, denn wir hatten extra die Tagfahrt ausgesucht, um den Canon del Pato zu sehen. Während der Wartezeit hatten sich die Peruaner bei einem Bauern schnell mit Kartoffeln, Zwiebeln und Fisch versorgt. Von einem Baum wurden längliche Früchte abgerissen. Das Innere, die Watte wurde von den Peruanern gegessen und der Kern ausgespuckt. Ich habe später einmal probiert, es schmeckte süß. Auf Bananenblättern wurde das Essen auch uns kostenlos serviert. Die Einheimischen hatten uns herzlich aufgenommen.

Reisende nach Huaraz
Reisende nach Huaraz

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Wir konnten uns nur bei den Kindern mit Spielzeugautos und kleinen Tieren revanchieren. Der Fürsprache einer jungen Peruanerin hatte ich es zu verdanken, dass ich während der Fahrt durch den Canon beim Fahrer vorne sitzen durfte. Die Fahrerabteile sind in Peru verschlossen. Die Strasse war teilweise nur so breit wie der Bus. Auf der einen Seite Felsen, auf der anderen dunkler Abgrund. Im Nachhinein kann man sagen, gut dass wir nicht alles sahen. Um 2 Uhr morgens erreichten wir Caraz, die zweitgrößte Stadt in der peruanischen Schweiz. Nach Caraz mussten wir dann noch in ein colectivo umsteigen, weil der Bus wieder nach Chimbote zurück musste. In dem Toyotabus waren dann 17 Erwachsene und ein Baby (das Oma Anni bei der langen Wartezeit auch betreuen durfte). In Huaraz fuhren wir mit dem Taxi zur Alojamiento Familiar Solidad, wo wir um 4.30 Uhr noch aufgenommen wurden (Doppelzimmer 30 Soles pro Nacht mit Bad, ohne Frühstück).
Vom landschaftlichen Reiz ist die Strecke über den Canon del Pato jedenfalls zu empfehlen, dagegen stehen eine gefährliche und holperige Straße und ein unkomfortabler Bus.


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