|
Reiseberichte |
Peru 2002 |
|
Perureise vom 29.03.2002 bis 01.05.2002 Teil VIPuno nach Cusco 18.04.2002Mit der Royal Class von Ormeno fuhren wir für 40 Soles p. P. sehr bequem von Puno nach Cusco. Im Bus waren nur 5 Reisende. Die Strecke über Juliaca war bis zur Ortschaft Sicuani recht langweilig. Dann wurde die Landschaft gebirgiger und abwechslungsreicher.
Nach 6 Stunden Fahrt hielt der Bus um 16.30 Uhr im Busterminal von Cusco. Wir wurden wieder von einigen Taxifahrern und "Hotelschleppern" bedrängt. Da wir das Hotel Mara schon ausgewählt hatten, ging ich einfach zum nächsten Taxi und fragte den Fahrer wie viel er für die Fahrt dorthin verlangt. Er wollte zuerst drei Soles, ich bestand aber auf 2 Soles und dies ist auch der Preis für einfache Fahrten in Cusco. Das Doppelzimmer im Hostal Mara kostet 70 Soles mit Frühstück. Das Haus ist nicht als Hostal zu erkennen und befindet sich in einer besseren und sicheren Wohngegend. Einziger Nachteil, zum Stadtinneren muss man für 2 Soles mit dem Taxi fahren. Cusco 18.04.2002 bis 28.04.2002 Wer sich für die Sehenswürdigkeiten in Cusco und Umgebung interessiert, sollte sich das Boleto Turistico (BT) kaufen. Wir kauften das BT für 35 Soles p. P. bei der Informacion Turistica in der Strasse Mantas, südöstlich von der Plaza de Armas. Gemeinsam mit Soo und Sebastian, beide kennen wir seit Nasca, machten wir einen Stadtrundgang.
Leider darf in den Kirchen und Museen nicht fotografiert und gefilmt werden. Nur von den Innenhöfen und Gartenanlagen konnten wir Aufnahmen machen.
Bei allen Kirchen und Museen sind irgendwo Reste aus der
Inkazeit zu sehen. Im Museo Santa Catalina hatte ein Erdbeben Mauern aus
der Inkazeit freigelegt. Ansonsten sind die meisten Inkagebäude durch die
Spanische Keule (treffende Bemerkung von Sebastian) zerstört worden und
an ihrer Stelle stehen jetzt Kirchen und Klöster.
Prunkvolle Altäre und Gemälde sind nicht nur in der La Catedral und der Iglesia La Compania zu bewundern, sondern auch alle anderen Kirchen oder Museen beherbergen solche Schätze. Obwohl wir nicht unbedingt Museen besuchen wollten, hatten wir diese Kulturstätten, im Schnelldurchgang besucht und bestaunt.
Die Kontraste waren in Cusco besonders
auffallend. Einerseits die schönen und renovierten Gebäude, Kirchen, Museen und Paläste,
sowie der Reichtum im Innern und Spielhallen, andererseits Bettler, Schuhputzer und
Straßenhändler im Kindesalter, die für das Auskommen von Großfamilien sorgen müssen. Insbesondere in Cusco ist für den Touristen
einiges geboten. Auch wenn nicht alle Eintritte durch das BT abgedeckt
sind. Der Eintritt in die Igesia Convento La Merced kostet 3 Soles p. P..
Für das Convento de Santo Domingo "Koricancha" mussten wir 4
Soles p. P. bezahlen, obwohl dieses eigentlich auf unserem BT stand.
Aber diese alten Inkatempel waren schon interessant, ebenso wie das Inkamuseum im
Casa del Almirante. Jeder Rundgang durch Cusco führt
irgendwann durch die Calle Hatumrumiyoc, wo ein zwölfeckiger Stein in
einer Inkamauer zu sehen ist. In dieser Gegend gibt es auch preisgünstige und gute
Restaurants und natürlich Internets an jeder Ecke. Nicht vergessen sollte man die
vielen kleinen Plazas, auf denen man nicht so häufig durch irgendwelche Straßenhändler
belästigt wird. Wir sind an einem schönen Tag längere Zeit auf einer Parkbank gesessen
und haben das Treiben beobachtet. Auch haben wir schöne Wandgemälde und verzierte
Holzbalkone entdeckt. Halb-Tagestour Tambomachay Saqsaywamán 20.04.2002 Die Ruine Tambomachay liegt oberhalb von Cusco und ist 8 km entfernt. Das Taxi dorthin kostete 8 Soles.
Diese Art Wasserheiligtum wird auch als Inkabad bezeichnet. Nicht weit davon entfernt befindet sich auf 3660m die Bergfestung Pukapukara.
Das ganze Tal konnte von dort oben kontrolliert werden.
Nach weiteren 10 Minuten Fußmarsch war eine weiße Christusfigur zu sehen. Die Figur thront über der Stadt Cusco.
Daneben, zwischen zwei Felsen, befindet sich auf 3567m Höhe die imposante Felsenfestung Saqsaywamán. Wie diese riesigen Steinquader transportiert wurden bleibt wohl ein Rätsel.
Für den Abstieg nach Cusco brauchten wir
nochmals 25 Minuten. Tagesausflug nach Pisaq und Ollantaytambo 21.04.2002 Der Bus nach Pisaq kostete 2 Soles p. P. Leider mussten wir die ganze Strecke stehen. Da hätten wir besser auf den nächsten Bus gewartet. Pisaq ist für seinen Sonntagsmarkt berühmt. Die Farbenpracht war aber von den vielen Regenplanen verdeckt.
Für die Besichtigung sollte man einen halben Tag
einplanen und dann den Rückweg zum Dorf zu Fuß zurücklegen. Wir hatten im Markt
Zeit vertrödelt und brauchten deshalb ein Taxi für Hin- und Rückfahrt. Pro Fahrt
waren 10 Soles zu bezahlen.
Die Ruinen von Ollantaytambo sind von
der Plaza aus schon sichtbar. Der Aufstieg über die künstlich angelegten Treppen
ließ uns ganz schön außer Atem kommen. Dafür wurden wir mit einem Superausblick
belohnt. Von dieser Tempelburg konnten die Inkas die Täler der Rio
Vilcanota und Urumbamba kontrollieren. |
||
|
| Home | Seitenanfang | Impressum | E-Mail | |